
| Auf der ersten Etappe unserer 4-semestrigen „AvanTour de Bauhaus“ im WS 2003 haben wir mit Georg Flachbart den physischen Raum verlassen, um über das „Typographische Baumnest“ in die Virtualität des Globalen Netzes zu gelangen, in dem der Geist der Netze residiert und unaufhörlich zur ungezügelten Kreativität provoziert. Im Juni 2005 kehren wir in die Realität zurück. Jedoch nicht auf demselben Niveau. Wir sind wie bei einer Spirale eine oder gar mehrere Etagen höher angelangt. Diese eine oder mehrere Etagen up sind Voraussetzung für die Schaffung visueller Komplexität, die das Publikum so sehr zu schätzen weiss. Denn sie vermittelt das Gefühl der Freiheit. Das ist was wir am Anfang mit Designing the Immaterial meinten. Es meint nichts anderes als Design der Freiheit. Die Freiheit materiell, physisch zu erleben, ist das Ziel unserer 4semestrigen Reise mit Georg Flachbart - ist der „AUS-FLUG vom Globalen Nest in die transnationale Landschaft“ - so der Name. Der AUS-FLUG in die Freiheit wird uns dorthin bringen, wo die Freiheit zum Greifen nah ist - nach New York City, der Verkörperung der transnationalen Landschaft par excellence. In New York werden wir Ground Zero besuchen, wo der Freedom Tower gebaut wird, und in die 52. Etage des 7 World Trade Center aufsteigen, um uns den richtigen Überblick über die Landschaft dort zu verschaffen. Symbolisch als auch sachlich. So schließt sich der Kreis. Um das zu begreifen, muss man die 52 Etagen von 7 WTC erklimmen (7 ist die Hausnummer). Dort oben wartet unser Freund Wind Nietzsche. Der top act oben: die Ausflügler rezitieren gemeinsam sein Gedicht „Wer nicht tanzen kann mit Winden“ |