5x TypograVieh lebt!

(5 x) Typogravieh lebt

In Momenten, in denen dir vermittelt wird, was dein kreatives Schaffen ausmacht und du das Gefühl bekommst, du kannst all das aus dir herausholen, stimmt erstens die Motivation und am Ende auch das Ergebnis. Man lebt »TypograVieh lebt«.
Das internationale Sommertyposium von Studenten der Bauhaus-Universität hätte es in diesem Jahr nicht bereits zum fünften Mal gegeben, wären da nicht immer wieder genau diese Momente gewesen. Allen voran Alexander Branczyk (xplicit), der dem TypograVieh wärend seiner Gastprofessur 2004 das Leben eingehaucht hatte, trieb fortan eine jährlich größer werdende, der tristen Pappe satte Studentenherde stets zum Äußersten, damit diese von der Schokoladenseite des Designs eine Ahnung bekam. Nachdem in den vergangenen Jahren große Typotiere wie Akim Helmling, Indra Kupferschmid, Alessio Leonardi, Ole Schäfer, Erik van Blokland, Lucas de Groot, Veronika Elsner, Andreu Balius und Lars Harmsen die Fährte nach Weimar aufnahmen, taten sich dieses Mal Hubert Jocham, Andrea Tinnes, Johannes Bergerhausen, Tina Frank und Katharina Hölzl als Lichtgestalten hervor. »TypograVieh lebt – Dingbats Black to Light«, nunmehr mit zusätzlicher Unterstützung von Sibylle Schlaich und Heike Nehl (Moniteurs), begeisterte am ersten Juni-Wochenende mit internationalen Sprechern, einer glänzenden Ausstellung sowie mit Kinderworkshop und Ultraschall-Typarty Besucher aus Weimar und ganz Deutschland.
Im Ambiente des Straßenbahndepots herrschte blendende Stimmung unter allen Gästen, für die die Veranstaltung mittlerweile eine feste Größe im TyVent-Planer geworden ist. Mit dem Ziel, für Mitstudenten und alle Interessierten Neues und Unterhaltsames aus dem TypoDschungel zu beleuchten, waren wie immer Sprecher eingeladen, die ihr Wissen ohne Honorar preisgaben und so den freien Eintritt zu den Vorträgen ermöglichten. Der unermüdliche Einsatz und die von den Organisatoren gezeigte Leidenschaft machen das Sommertyposium so sympatisch und haben es geschafft, bereits die Vorfreude aufs nächste Jahr zu wecken. Und sie zeigen vor allem eines: »Design ist, wenn es trotzdem ist«.
aus: PORT, Studentenzeitschrift aus Weimar

TypograVieh lebt 5

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